
Foto: Stricanne Sylvain
Ska mit Einflüssen aus Punk, Reggae und New Wave
Auch nach über 45 Jahren steht die legendäre New Yorker Ska-Band The Toasters noch auf der Bühne – und denkt nicht ans Aufhören. Bekannt sind die Musiker für ihren unverwechselbaren, energiegeladenen Sound, geprägt von treibenden Rhythmen und markanten Bläsersätzen. Gegründet wurde die Band 1981 von Robert "Bucket" Hingley, einem britischen Auswanderer, der den 2-Tone-Ska seiner Heimat in New York vermisste – und kurzerhand selbst aktiv wurde. Mit viel DIY-Geist entwickelte sich die Band schnell zu einer Schlüsselfigur der US-Ska-Szene und trug maßgeblich dazu bei, das Genre über den Atlantik hinweg neu zu beleben. Ihr Stil verbindet Ska mit Einflüssen aus Punk, Reggae und New Wave – roh, tanzbar und eigenständig. Weil sich zunächst kein Label für diesen Sound fand, gründete Hingley 1983 kurzerhand "Moon Ska Records". Das Label wurde zum Zentrum der amerikanischen Ska-Bewegung und half zahlreichen Bands auf den Weg. Auch nach der Schließung im Jahr 2000 blieben The Toasters unermüdlich aktiv und haben bis heute tausende Konzerte weltweit gespielt. Für Hingley steht dabei vor allem das Live-Erlebnis im Mittelpunkt: Statt sich auf Trends oder mediale Aufmerksamkeit zu verlassen, setzt er auf die direkte Verbindung zum Publikum. Genau diese Haltung prägt die Band bis heute – und macht ihre Shows auch nach Jahrzehnten zu einem mitreißenden Erlebnis.
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