Musikfest Bremen: Schicksalslied und Lobgesang

Musikfest Bremen: Schicksalslied und Lobgesang

Foto: Benjamin Ealovega

Musikfest Bremen: Schicksalslied und Lobgesang

28. Aug.19:30 UhrDie Glocke

Werke von Brahms und Mendelssohn Bartholdy mit The Constellation Choir & Orchestra, Sopran: Hilary Cronin und Sam Cobb, Tenor: Jonathan Hanley, Dirigent: Sir John Eliot Gardiner

Sir John Eliot Gardiner war in den Musikfest-Anfangsjahren mit den English Baroque Soloists, dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique und dem Monteverdi Choir einer der maßstabsetzenden Originalklang-Pioniere – dafür erhielt er 1998 den ersten Musikfest-Preis. Zuletzt 2002 zu Gast, kommt er nun mit dem 2024 gegründeten The Constellation Choir & Orchestra (Foto) zurück, einem jungen Kollektiv aus erstklassigen internationalen Sänger:innen und Instrumentalist:innen. Im Gepäck haben sie zwei zentrale Chorwerke der Romantik. Im "Schicksalslied", der Vertonung eines Gedichts von Friedrich Hölderlin, hat Brahms die konträren Welten des göttlichen und des menschlichen Daseins musikalisch meisterhaft pointiert gestaltet. Der "Lobgesang" entstand 1840 für die Feierlichkeiten in Leipzig zum 400-jährigen Jubiläum der Erfindung des Buchdrucks. Mendelssohn Bartholdy stellt die Folgen von Gutenbergs Errungenschaft spektakulär als Sieg des Lichts über die Dunkelheit dar – mit drei instrumentalen Teilen und einem dominierenden vierten Gesangssatz mit Arien, Duetten und Chören. Als Meister der Spannungsbögen und Dynamikabstufungen wird Gardiner die grandiose Klangpracht der beiden Meisterwerke bestmöglich zur Entfaltung bringen.

28. Aug.

Die GlockeDomsheide 4/5, 28195 Bremen

19:30 Uhr

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