
Foto: Hans-Martin Sänger
witzige Texte mit Gerd Geiser, Akrobatik mit Monsieur Rollo und Musik
Mit Gerd Geiser steht einer der witzigsten Poeten aus dem Bremer Umland auf der Bühne. Ob er nun das Grab eines Hütchenspielers nicht finden kann, einen blinden Passagier für weniger besorgniserregend hält als einen blinden Kapitän oder ob er als westfälischer "Leasing-Prälat" die geheimen religiösen Metaphern der Deutschen Bahn offenlegt – über die bissig-abstrusen Prosatexte und die zumeist gereimten Gedichte eines Gerd Geiser kann man wirklich lachen. Im Bereich Darstellung konnte Monsieur Rollo (alias Abdul El Akel) verpflichtet werden. Seine Performance beginnt als Clowneske mit komisch wirkender Hilflosigkeit und steigert sich nach und nach hin zu atemberaubender Kraft-Akrobatik, bei der man mehr als einmal den Eindruck hat, die Schwerkraft sei aufgehoben. Vor einigen Jahren brachte Radio Bremen einen Filmbericht über den Künstler und seine Kinder, die damals häufig seine Vorführungen mitgestalteten und inzwischen ihre eigene professionelle Karriere begonnen haben. Das musikalische Programm steht noch nicht fest.
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