
Foto: Kathrin Horsch
Installationen (bis 25. Oktober)
Kathrin Horsch macht in ihren Installationen präsent, was bereits da ist. Sie versucht nicht, neue Objekte zu entwickeln, um diese der Welt hinzuzufügen, sondern vielmehr, die Existenz von Dingen oder Kräften hinsichtlich ihrer Eingebundenheit in Bewegung, Raum und Zeit zu erklären. Was passiert, passiert in ihren Arbeiten als Moment, in dem sich etwas mit oder durch etwas anderes zu erkennen gibt. Das, was ist, wird somit genau und ausschließlich innerhalb des Momentes fassbar, in dem es sich als solches zeigt. "Glitch" symbolisiert eine Unterbrechung der erwarteten Ordnung, eine unerwartete Wendung, ein Hindernis im normalen Ablauf der Dinge. Eine Störung, aber nicht einfach eine Panne. Geordnete Strukturen lösen sich auf, verdichten sich neu und entziehen sich jedem stabilen Zustand. Bewegung übernimmt den Raum.
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