Bremer Philharmoniker – Passion. Power. Pathétique

Bremer Philharmoniker – Passion. Power. Pathétique

Foto: Stefanie Jäger

Bremer Philharmoniker – Passion. Power. Pathétique

16. März18:30 UhrDie Glocke

Werke von Tschaikowsky, J.S. Bach und Lutoslawski, Violoncello: Hayoung Choi, Dirigentin: Bar Avni

Die israelische Dirigentin Bar Avni und die südkoreanische Cellistin Hayoung Choi bringen Frauenpower auf das Podium – mit einem Programm, das alles auffährt, was ein Orchester zu bieten hat. Den Auftakt macht Bach, aber nicht so, wie man ihn kennt: Ottorino Respighi hebt die berühmte Passacaglia auf eine neue Stufe, orchestriert sie groß, majestätisch, mit neuen Farben und Schattierungen. Dann Witold Lutoslawskis Cellokonzert: Kein klassisches Solokonzert, sondern ein dramatisches Duell, Orchester gegen Solistin, inklusive Attacken, lyrischen Momenten, explosiven Klangeruptionen. Ein musikalischer Schlagabtausch, bei dem jede Note unter Hochspannung steht. Und schließlich Tschaikowskys "Pathétique". Sein letztes Werk – und sein wohl persönlichstes. Neun Tage nach der Uraufführung ist er unter mysteriösen Umständen gestorben. Der letzte Satz klingt wie ein Requiem: tieftraurig, düster, ergreifend. Mehr Drama geht nicht.

16. März18:30 Uhr

Die GlockeDomsheide 4/5, 28195 Bremen

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