
Foto: Kim van Coels
Dark Jazz
Die Klangskulpturen, die Bohren in harter und disziplinierter Arbeit gewissenhaft von jeder überflüssigen Schlacke befreit haben, bieten reichlich Stoff für akustische Entdeckungsfahrten. Die Live-Performances sollen diese Dichte, Intensität und das Zwingende haben, das ihnen im Studio abgerungen wurde. "Horror-Jazz" hin oder her, Bohren ist die muckende Jazz-Attitüde. So melancholisch Bohren auch klingen, die Haltung dahinter darf man durchaus als kämpferisch bezeichnen.
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