All das Schöne

All das Schöne

Foto: Jörg Landsberg

All das Schöne

Schauspiel von Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe

Wie reagiert man als Kind auf den Suizidversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was an der Welt schön ist: 1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten, 3. Länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen, 4. Die Farbe Gelb. Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest (und nicht bloß die Rechtschreibfehler korrigiert), dass ihre Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut. Nicht jetzt, nicht später, als man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht sogar über eigene Kinder nachdenkt. Immer wieder lauert da eine seltsame Traurigkeit, gibt es Abstürze, peinliche Situationen und Verletzungen. Nur die Liste ist im Laufe der Jahre angewachsen und nähert sich der Million. Als die Tochter selbst erwachsen ist lauert da immer wieder eine seltsame Traurigkeit und droht sich auszubreiten, aber auch die Liste wächst und begleitet sie durch Höhepunkte und Talsohlen des Lebens. "All das Schöne" beschreibt all das Schöne, das uns täglich umgibt, und findet dabei einen humorvollen Umgang mit dem Thema Depressionen. Ein Abend der Reibung und Wärme erzeugt, der hochpolitisch ist, weil er den Menschen in seinen Schwächen erzählt und zeigt, wie wichtig es ist, aufeinander achtzugeben und daran erinnert, wofür es sich zu Leben lohnt.

28. Juni

Theater Bremen, Kleines HausGoetheplatz 1-3, 28203 Bremen

18:30 Uhr

Weitere Termine

Sa., 06. Juni19:30 Uhr
Theater Bremen, Kleines Haus
So., 28. Juni18:30 Uhr
Theater Bremen, Kleines Haus

Mehr zu diesem Event

Es sind derzeit keine Beiträge zu dem Thema vorhanden.