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Schauspiel von Johannes Pfeifer nach George Orwell
Die allmächtige Einheitspartei überwacht im Staat Ozeanien alles rund um die Uhr , zur Sicherheit aller Bürger, wie die Regierung behauptet. Winston Smith arbeitet im "Ministerium für Wahrheit". Er verfälscht die Geschichtsschreibung im Sinne des Regimes, schafft alternative Fakten und sorgt dafür, dass die Menschen selbst widersprüchlichste Informationen als wahr empfinden. In Winston aber gärt es. Er kann sich der totalitären Herrschaft nicht länger kritiklos beugen und begeht ein für ozeanische Maßstäbe schlimmes Verbrechen: Er denkt selbstständig und führt heimlich Tagebuch. Winston und seine Kollegin Julia beschließen, Kontakt zum Widerstand im Untergrund aufzunehmen. Doch die Gedankenpolizei hat sie bereits im Visier. George Orwell schrieb den Roman "1984" im Jahre 1948. 75 Jahre später ist die totale Überwachung technisch möglich. Immer mehr Demokratien werden bedrängt, Diktatoren zeigen offen ihre Machtgelüste. "1984" ist leider hochaktuell, und das Theaterstück macht noch einmal deutlich, wie Falschinformationen die Fundamente der Demokratie angreifen – nicht nur in den USA.
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