
Foto: Worpsweder Museumsverbund, Focke Strangmann
Porträts (bis 1. November)
Am 8. Februar 2026 jährt sich der Geburtstag von Paula Modersohn-Becker zum 150. Mal. Bremen und Worpswede waren zwei entscheidende Stationen ihrer Lebensreise. Museen in beiden Orten ehren die Künstlerin ab Februar 2026 mit großen Ausstellungsprojekten. In Bremen verlebte Paula Becker ihre Jugend, im kreativen Umfeld derbe nachbarten Künstlerkolonie Worpswede sowie durch ihre Paris-Aufenthalte fand sie ihre Motivwelt und ihren ganz eigenen malerischen Ausdruck. Bereits 1927 wurde in der Böttcherstraße im Herzen Bremens das heutige Paula Modersohn-Becker Museum eröffnet, das erste einer Malerin gewidmete Museum weltweit! Zu Lebzeiten als professionelle Künstlerin kaum wahrgenommen, ist Paula Modersohn-Becker heute international anerkannt. Paula Modersohn-Becker malte häufig Frauen aus ärmlichen Verhältnissen. Ihre Werke zeigen die intensive Auseinandersetzung mit dieser Situation: Da gibt es Nähe, aber auch Distanz, Anteilnahme und Respekt. Sie selbst äußerte ihr Unbehagen über diese Art der Beobachtung. Die Ausstellung in der Großen Kunstschau fragt nach eben dieser Auseinandersetzung. Wie verhalten sich Künstlerinnen und Künstler zu den Menschen, die sie porträtieren, aber auch gegenüber Machtgefügen oder dem Wandel der Natur? Welche Haltungen spiegeln sich in bildnerischen Darstellungen, damals wie heute?
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